
Alex Ruef, Klavier
Branimir ist die kroatische Version des Namens Alexander und es ist nicht nur der gemeinsame Vorname, der die beiden Ausnahmemusiker, den kroatischen Cellisten Branimir Pustički und den Schweizer (und in Brienz geborenen) Pianisten Alexander Ruef, verbindet. Wir freuen uns auf ein kammermusikalisches Feuerwerk.
Details
Mehr über die beiden Musiker:
Branimir Pustički studierte bei Valter Dešpalj in Zagreb, Reinhard Latzko in Wien und bei Jakob Kullberg in Stavanger. Während seines Studiums gewann er Preise bei Cello-Wettbewerben in Italien, Polen, Kroatien und Österreich und wurde 2003 mit dem Zagreb Philharmonic/Amex-Preis für den besten jungen kroatischen Musiker ausgezeichnet.
Branimir ist Solist, Kammermusiker (insbesondere mit der Pianistin Petra Gilming und dem Trio 1887), Orchestermusiker und Lehrer an der Musikakademie in Zagreb. Von 2008 bis 2024 war Pustički Solocellist des Kroatischen Rundfunk- und Fernsehorchesters. Er hat auch als Solocellist in vielen europäischen Orchestern gespielt. Er gab Kammermusikkonzerte in ganz Europa, in Japan und in den USA. Mit dem Kroatischen Rundfunk- und Fernsehsinfonieorchester nahm er Werke für Cello und Orchester der kroatischen Komponisten Juro Tkalčić, Marko Ruždjak, Milko Kelemen, Gordan Tudor, Krešimir Seletković und Rudolf Matz sowie das Cellokonzert von Pavle Dešpalj mit dem Dubrovnik Symphony Orchestra auf.
Alexander Ruef arbeitet als Pianist, Repetitor, Liedbegleiter und Klavierlehrer. Er ist aussserdem künstlerischer Co-Leiter von Das Lied – Liedrezitale Bern.
Er war musikalischer Assistent bei den Bayreuther Festspielen für Wagners «Meistersinger von Nürnberg» (Philippe Jordan), Assistent von Philippe Herreweghe an der Opera Vlaanderen in Ghent sowie Pianist bei den Salzburger Festspielen für Strauss’ «Ariadne auf Naxos» (Daniel Harding).
Seine Laufbahn begann am Internationalen Opernstudio des Opernhauses Zürich sowie am Theater Hagen, wo er unter anderem die musikalische Leitung der «Dreigroschenoper» von Brecht/Weill innehatte. Hiernach übernahm er die Studienleitung an der Staatsoper Hannover.
Alexander Ruef gastierte regelmässig an der Opéra national de Paris als Chef de Chant sowie an der Opera Vlaanderen und arbeitete u.a. mit den Dirigenten Philippe Jordan, Esa-Pekka Salonen, Philippe Herreweghe, Ingo Metzmacher und Daniel Harding zusammen.
Seine Ausbildung zum Konzertpianisten genoss er bei Erika Radermacher an der Hochschule für Musik in Bern.
Mit dem Berner «Trioraro» erschien die Gesamtaufnahme der Schumannschen Klaviertrios (Claves) gefolgt von Einspielungen von Violinsonaten der Schweizer Komponisten Adolphe Veuve und Fritz Brun (Prospero). Nebst seiner Tätigkeit als Pianist, Kammermusiker und Liedbegleiter, interessiert sich Alexander Ruef sehr für sogenannte Kleinkunst, insbesondere Chansons der zwanziger Jahre und arbeitet mit diversen Personen aus verschiedenen Kunstrichtungen zusammen.
Programm:
Claude Debussy: Sonate pour violoncelle et piano
Petar Obradović: Spring for violoncello and piano
***
César Franck: Sonate pour violoncelle et piano
>> DER EINTRITT IST FREI – KOLLEKTE
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